Der große Bluetooth Headset Ratgeber 2018

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Alles was Du über Bluetooth Headsets wissen musst | © leonidkos – Fotolia.com

Kopfhörer gelten als sehr beliebte Alternativen gegenüber klassischen Lautsprechern sowie Boxen. Und wer zu einem funkbetriebenen Modell greift, muss sich auch um den allseits gefürchteten Kabelsalat keine Sorgen machen.

Mit einem sogenannten Headset klettert der kabellose Hörspaß nochmals eine Stufe höher und um gleich mehrere verschiedene Wiedergabequellen mit dem Kopfhörer zu verbinden, gibt es ja noch die Allzwecklösung Bluetooth. Diese sogenannten Bluetooth Headsets können für die unterschiedlichsten Angelegenheiten genutzt werden und je nach Situation verschiedene Funktionen erfüllen. Und so unterschiedlich die Anwendungsbereiche der Headsets samt „Blauzahn“ ausfallen, so unterschiedlich fallen auch deren Technik, Bedienung und Gestaltung aus.

Sollten auch Sie auf der Suche nach einem Bluetooth Headset sein, kein Studium in IT- und Audiotechnik genossen haben und ein paar Euros sparen wollen, legen wir Ihnen deshalb die folgenden Seiten ans Herz. Hier finden Sie nämlich einige Bluetooth Headset Test-Recherchen, die weder mit bedeutungsschwangeren Fremdbegriffen noch mit inhaltslosen Umschreibungen vollgestopft sind. Denn Mehrwert wird bei uns großgeschrieben: Obwohl unser Team selbst keine Bluetooth Headset Tests durchführt, haben wir mittlerweile so viel Erfahrung sammeln und uns genügend Fachwissen aneignen können, um Ihnen wirklich alle relevanten Informationen rund um das Thema Bluetooth Headset zu liefern.

Im Gegensatz zu vielen anderen Plattformen legen wir nämlich einen großen Wert auf Unabhängigkeit und lehnen sogar Sponsorgelder ab. Doch wie dem auch sei: Bei uns dürfen Sie sich stets einer objektiven Berichterstattung sicher sein, müssen sich mit keinerlei Schönmalerei auseinandersetzen und gelangen mit nur wenig Aufwand in den Genuss des optimalen Bluetooth Headsets.

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Was ist ein Bluetooth Headset?

Ohne Kabel, mit Mikrofon – das grundsätzliche Konzept eines Bluetooth Headsets ist schnell erklärt. Doch was sich konkret hinter dem Konzept Bluetooth verbirgt, und was es alles bei einem Bluetooth Headset Test zu beachten gilt, ist weitaus weniger bekannt.

💡 Was zum Beispiel kaum jemand weiß: Der Begriff Bluetooth zielt nicht nur auf die heutzutage weltweit genutzte Funkverbindung ab, sondern ist auch die englische Übersetzung für den dänischen König Harald Blauzahn! Der Adelige aus dem hohen Norden vollführte um die (erste) Jahrtausendwende eine diplomatische Meisterleistung, indem er weite Teile Skandinaviens aussöhnte und zu einem Königreich vereinte. Auf ebendieses Geschick soll die Bezeichnung Bluetooth anspielen, denn im Mittelpunkt der Blauzahn-Technologie steht eine Geräteklassen übergreifende Verbindung. Zudem soll die Verbindung möglichst einfach und zudem sicher ausfallen, wobei mit sicher einerseits eine stabile Haltung der Verbindung und andererseits eine effiziente Abwehr vor Fremdzugriffen gemeint ist.

Interessant wird ein Bluetooth Headset somit für viele Personengruppen: Überall dort, wo Signale ausgetauscht beziehungsweise Töne übermittelt werden sollen, kann sich der Einsatz eines Headsets samt Bluetooth Verbindung lohnen. Insbesondere die Tatsache, dass dem Träger eines solchen Lauschers eine große Bewegungsfreiheit geboten ist, macht seinen Einsatz sehr sinnvoll, denn dank der Bluetooth Verbindung fehlt die Strippe, die beim klassischen Kopfhörer obligatorisch zwischen Abspielgerät und Hörer baumelt, komplett.

Überdies ist es nicht nur die Barrierefreiheit, die dem Bluetooth Headset Träger zugutekommt: Die weitaus bessere Energiebilanz bestärkt neben Umweltliebhabern auch all jene, die schlichtweg keine Lust auf ständige Batteriewechsel oder Akkutankstops haben. Im Vergleich zu WLAN & Co. verbraucht Bluetooth nämlich wesentlich weniger Energie.

Sie sehen: Die Palette der „allgemeinen Vorteile“ sind recht vielfältig und können sich ohne Frage als sehr nützlich erweisen. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel und so achten wir in jeder Bluetooth-Headset-Test-Recherche ganz genau auf solch grundlegende Aspekte, was selbstverständlich nicht bedeutet, dass wir die zahlreichen Geräte spezifischen Highlights und weitere allgemeine Charakteristika außen vor lassen! Schließlich fließen in unsere Bluetooth Headset-Tests-Recherchen auch Aspekte wie die Ergonomie, die Bedienung, mögliche Zusatzfunktionen und nicht zuletzt die Klangqualität ein. Eine ganze Reihe an Spezifikationen also, die es vor dem Kauf zu beachten gilt! Außerdem darf nicht vergessen werden, dass bei einem Bluetooth Headset je nach Anwendungsbereich unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt sein können. Auf all diese Aspekte gehen wir jedoch ausführlich ein, sodass Sie ungelogen nur sehr wenig Arbeit beim Vergleichen haben. Wie die einzelnen Testbericht-Recherchen im Einzelnen ausfallen beziehungsweise welche Kriterien berücksichtigt werden können, verraten die folgenden Zeilen über unser grundsätzliches Konzept. So dürfen Sie sich auch ein Bild über Bluetooth Headsets machen, die es noch nicht in unsere Vergleichsliste geschafft haben. Und das Beste: All unsere Ratgeberfunktionen stehen Ihnen gänzlich kostenlos zur Verfügung!

💡 Bluetooth Headset Test Video

Bei unseren Recherchen habe wir dieses authentische und sehr interessante Bluetooth Headset Test-Video entdeckt. Wir sind uns sicher, dass es Dir bei Deiner Kaufentscheidung behilflich sein kann (Stand 2014)

Die Headsets aus dem Video, sind aktuell nicht mehr verfügbar. Wir haben Dir hier aber mal Nachfolgermodelle verlinkt:


Bluetooth Versionen im Überblick

Die Geschichte von Bluetooth reicht beinahe 40 Jahre in die Vergangenheit. Den Startschuss für Bluetooth gab die sogenannte Bluetooth Special Interest Group (SIG) zwar erst 1999, doch vor der Entwicklung von Bluetooth 1.0a sowie der wenig später erscheinenden Variante 1.0b hatten sich bereits Anfang der 80er rund 30 Firmen und Dienstleister Gedanken gemacht, den aufkeimenden Computerhype attraktiver zu gestalten. Weniger Kabel und mehr Kompatibilitätsmöglichkeiten standen hier im Vordergrund. Gedacht war die Vereinfachung, auch Infrared Data Association (IrDA) genannt, in erster Linie für industrielle sowie betriebliche Systeme, doch nachdem auch in Privathaushalten mehr und mehr PCs genutzt wurden, sprang der Funken einer „Universal-Drahtlos-Verknüpfung“ schnell über. Und das mit erstaunlich großem Erfolg, denn mittlerweile spielt Bluetooth im privat genutzten Umfeld sogar eine bedeutendere Rolle als in der Industrie! Zentrale Eigenschaften der Infrarottechnik IrDA flossen dennoch zu weiten Teilen die spätere Bluetooth Technik ein und formten diese in einem großen Ausmaß. Dass die Infrarottechnik immer weiter in den Hintergrund gedrängt wurde, liegt übrigens an vielen Eigenschaften, doch den gravierendsten Nachteil stellte beziehungsweise stellt der obligatorische Nahkontakt dar: Anders als bei Bluetooth müssen bei IrDA die jeweiligen Geräte an einer ganz bestimmten (Schnitt)-Stelle in Berührung kommen. So mag zwar gewährleistet sein, dass einzig und allein Geräte miteinander in Kontakt treten, die dies auch tun sollen, doch in der Praxis erweist sich diese Methode selbstverständlich als recht aufwendig. Zudem sind die maximalen Datenraten arg begrenzt, sodass bereits die Vorläufer der aktuellen Bluetooth Technik überzeugen konnten. Zwar mögen die Datentransferraten von rund 730 Kbit/s aus heutiger Sicht alles andere als schnell erscheinen, stellten zu ihrer Veröffentlichung im Jahre 1999 jedoch einen durchaus ansehnlichen Wert dar. Ein riskantes Sicherheitsleck der sogenannten Bluetooth Hardware Device Address Transmission machte den Einsatz bestimmter Bluetooth Modelle wie zum Beispiel Tastaturen jedoch eher unattraktiv beziehungsweise gefährlich, denn bei dieser Vorabversion konnten sich selbst ungeübte PC-Nutzer recht einfach und zudem unbemerkt zwischen Sender- und Empfängergerät schalten. Passwörter und sonstige Eingaben ließen sich somit problemlos auskundschaften. Erst zwei Jahre später kam mit Bluetooth 1.1 ein Sicherheitsupdate daher und mit einem zusätzlichen Indikator wurde auch die Signalstärke beziehungsweise maximale Gerätedistanz angehoben.

An der Datenübertragungsrate änderte dies allerdings nichts: Lediglich mit Bluetooth 1.2 war gut 4 Jahre nach dem Start der Drahtlostechnik erstmals eine Steigerung auf eine Rate von 1 Mbit/s gegeben. Weitere Vorteile, die heute immer noch von Bedeutung sind, machten von nun an eine synchrone Datenversendung und eine gesteigerte Störerresistenz aus: Seit Bluetooth 1.1 können Sender und Empfänger über ein und demselben Funkweg Daten verschicken, müssen keine Sendepausen einlegen und sondern werden auch noch wesentlich seltener von anderen Funkquellen beeinträchtigt.

Mit Bluetooth 2.0 (2004) und Bluetooth 2.1 (2007) wurde dann insbesondere die Leistung der Datenübertragung nochmals angehoben, denn mit bis zu 2,1 Mbit/s ließen sich Daten bereits sehr flott von A nach B verschicken. Auch heute liegt die Grenze ungeachtet theoretisch gesehen wesentlich höheren Raten bei gut 2 bis 3 Mbit/s. Eine weitere Erneuerung, die sich bis heute gehalten hat, stellt Secure Simple Pairing dar. Hierüber wird der Vorgang des Verbindungsaufbaus, auch Kopplung genannt, sowohl schneller als auch konstanter gehalten. Seit 2007 zeichnet sich eine Bluetooth Verbindung neben einer erhöhten Spionage-Abwehr auch durch eine beständigere Datensendung aus: Selbst große Text-, Bild- und Filmdateien können nun recht gut versendet werden, denn Verbindungsabbrüche gehören seit jeher zur Ausnahmeerscheinung.

Einen absoluten Meilenstein legte die SIG im Jahre 2009 mit der dritten Generation von Bluetooth: Bis zu 24 Mbit/s stehen seitdem für die Datenübertragung zur Verfügung – theoretisch zumindest. Ermöglicht wurde dies durch die Umstellung der Peer-to-Peer-Technik hin zu der Multicast-Technik. Letzten Endes wurden und werden allerdings viele Kapazitäten durch die wenig später erschienene Enchanced Data Rate verbraucht, denn diese neue Technik greift auf NFC und nicht mehr auf das vorherige Breitbandpaket zurück, was die Übertragungsrate etwas senkt, dafür allerdings die Geschwindigkeit des Verbindungsaufbaus deutlich anhebt: Die Kopplung läuft nun innerhalb weniger Millisekunden ab!

Seit Bluetooth 4.0 steht übrigens der Stromverbrauch im Vordergrund. Mit Low Energy beispielsweise wird eine grundsätzlich weitaus effizientere Energieverwaltung ermöglicht. Weiter entwickelt wurde diese Technik noch in der Version 4.2, denn mit Bluetooth Smart wurde abermals der Stromverbrauch gesenkt, weshalb manch Bluetooth Geräte sogar über mehrere Tage hinweg in ihrem Stand-by-Modus verharren können und anschließend dennoch genügend Strom für die sofortige Benutzung innehaben. Seit der vierten Bluetooth Version kommt auf den Nutzer allerdings die Pflicht zu, genau zu prüfen, ob die jeweiligen Gerätschaften miteinander kommunizieren können, oder nicht! Seit 2010, dem Debütjahr für Bluetooth 4.0, ist nämlich keine grundsätzliche Abwärtskompatibilität unter den Bluetooth Generationen geboten! Dies liegt an der neuen Verschlüsselungsmethode auf der 128-Bit-Ebene. Dennoch wird an dieser Technik vermutlich festgehalten, denn mit dieser ist auch in puncto Sicherheit ein Maximum erreicht:

Selbst die für 2017 angekündigte Bluetooth Übertragung 5.0 dürfte Charakteristika wie Passwortabfrage, Sendezyklus und Authentifizierungstechnik nicht sonderlich verbessern können. Entwicklungspotenzial scheint demnach nur noch die Reichweite zu bieten. Und tatsächlich! Die Entwickler von Bluetooth 5.0 versprechen eine doppelt so hohe Reichweite: Wege über 100 Meter sollen sich problemlos überbrücken lassen!

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7 Dinge, die es beim Kauf eines Bluetooth Headsets zu beachten gilt

Die Entstehungsgeschichte und die Palette an Bluetooth Verbindungen macht bereits gut die Versiertheit des Themas Bluetooth deutlich. Doch die Generation der Funkverbindung stellt eben nur einen von vielen Aspekten dar, die es bei dem Kauf zu beachten gilt. Was die Auswahl eines Headsets selbstverständlich nicht gerade einfacher macht. Werden allerdings die folgenden sieben Pflichtpunkte beachtet, kann die Suche erstaunlich schnell und vor allem erfolgreich ablaufen.

1 Nutzbare Wiedergabegeräte

Da sich Bluetooth mittlerweile zu einer Art Funkstandard etablieren konnte, lassen sich Bluetooth Headsets mittlerweile mit sehr vielen verschiedenen Gerätschaften verbinden. Die bedeutsamsten Verbindungsgeräte für die Kabellos-Headsets stellen drei Geräteklassen dar: der PC, das Handy beziehungsweise das Telefon und die Spielekonsole. All diese Grundtypen haben bis auf das klassische Telefon mit DECT-Bindung nämlich grundsätzlich einen Bluetooth Transmitter an Board oder lassen sich zumindest mit einem solchen sehr schnell nachrüsten. Über einen USB-Dongle oder über eine PCMCIA-Karte beispielsweise wird aus jedem PC in Sekundenschnelle eine Blauzahn-Plattform. Handys aufzurüsten ist zwar nicht möglich, doch da bei Weitem nicht nur Smartphones, sondern auch ältere Klapp- und Schiebehandys mit Bluetooth ausgestattet sind, stellt auch die Verbindung mit einem Mobiltelefon kein Problem dar. Wirklich Aufmerksamkeit beim Thema Kompatibilität bedarf demzufolge lediglich die Spielekonsole. Bei den aktuellen Modellen aus den Häusern Sony und Microsoft beispielsweise ist bereits ab Werk ein Bluetooth Transmitter integriert. Einige ältere Konsolen müssen jedoch passen, was die Kabellostechnik angeht. Selbiges gilt zudem für viele Geräte von Nintendo. Auch die sogenannten Handheld-Versionen, also transportable Konsolen, sind lediglich von Gerät zu Gerät für den Aufbau von Bluetooth Signalen prädestiniert. Im Gegensatz zum PC lassen sich diese jedoch grundsätzlich nicht nachrüsten, wobei diese Option auch stationäre Konsolen nur bedingt bieten. Allerdings gibt es mehr und mehr die Möglichkeit, eine Spielekonsole mit einem Bluetooth Headset zu nutzen, ohne dabei auf die (nicht vorhandene) Schnittstelle zuzugreifen: Neue Fernseher, auch Smart-TVs genannt, sind mittlerweile nahezu standardmäßig mit einem Bluetooth Adapter ausgestattet. Eine abschließende Sparte, die ungeachtet ihrer Nützlichkeit derweil nur selten mit einem Bluetooth Headset verbunden wird, umfasst Geräte aus dem Bereich der Akustik. Hierzu sind zum Beispiel Radios und Lautsprecher aber auch Mischpulte und CD-Player zu zählen.

2 Grundsätzliche Anwendungsbereiche

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Bluetooth Headset beim Autofahren | © anetlanda – Fotolia.com

Je nachdem, mit welchem Wiedergabegerät ein Bluetooth Headset verbunden wird, kann es selbstverständlich unterschiedlich genutzt werden. Da das Alleinstellungsmerkmal eines Bluetooth Headsets dessen Mikrofon ausmacht, steht bei einem Bluetooth Headset – und folglich auch in jeder Bluetooth Headset Test Recherche – die Sprechfunktion im Vordergrund. Gut deutlich macht dies die Nutzung mit dem Handy, denn Knackgeräusche, abgehackte Worte und Interferenzen schmälern den Gesprächsgehalt ungemein. Doch zunächst zum Nutzen eines Bluetooth Headsets für ein Handy: Jeder, der mit seinem Handy gerne „to go“ telefonieren oder seine Hände schlichtweg mit etwas anderem beschäftigen will, wird mit einem solchen Bluetooth Headset zufriedengestellt. Eine große Nutzergruppe stellen allerdings auch Autofahrer dar, denn mittels eines Bluetooth Handy Headsets darf auch während der Autofahrt telefoniert werden – ohne strafrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen.

Doch Vorsicht: Verfügt das Bluetooth Headset nicht nur über eine, sondern zwei Ohrmuscheln beziehungsweise Lautsprecher, wird der Träger zwar mit einem satteren Sound beschert, bekommt zugleich nur noch wenig von seiner Umgebung mit! Dies kann grundsätzlich von Vorteil sein, denn so versteht der Nutzer sein Gegenüber wesentlich deutlicher. Gleichzeitig birgt solch eine „duale Beschallung“ auch eine große Gefahr: Sobald der Träger die Lautstärke des Bluetooth Headsets auf ein gewisses Level gelegt hat, entsteht eine regelrechte Abschottung von der Außenwelt. Und dies kann im Straßenverkehr böse enden. Ganz besonders kommt dieser Abschirmungseffekt natürlich zum Tragen, sobald Musik mit dem Headset genossen wird.

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Bluetooth Kopfhörer zum Musik hören | © chombosan – Fotolia.com

Das Hören von Musik oder Hörbücher und Radiosendungen verkörpert schließlich einen weiteren Anwendungsbereich, von dem insbesondere Sportler gerne Gebrauch machen. Per Bluetooth Headset darf nämlich eine gehörige Portion an Motivation in den Kopf gelangen, aber auch die neuesten Berichterstattungen sowie Spielergebnisse aus Bundesliga & Co. lassen sich mit einem Bluetooth Headset einfangen – vorausgesetzt, es ist mit dem passenden Endgerät gekoppelt.

Zu guter Letzt zum Gaming-Aspekt: Hier spielen im wahrsten Sinne des Wortes sowohl der Empfang der (primären sowie sekundären) Spielgeräusche als auch die Stimmenzeichnung eine Rolle. Dank des Mikrofons lassen sich mit einem Bluetooth Headset nämlich bestens sogenannte Multiplayer-Games, also Spiele, an denen mehrerer Spieler aus Fleisch und Blut teilnehmen, genießen. Kommandos und Hinweise dürfen per Zuruf schließlich wesentlich leichter als mit Tastatur und Maus erteilt werden. Rein theoretisch bringt dieser Vorteil natürlich jedes Bluetooth Headset mit sich, doch mit einem Gaming Headset ist ein besonders großes Spielerlebnis gewährleistet, denn bei Modellen aus dieser Sparte werden dem Träger noch eine teilweise erstaunlich breite Palette an Zusatztasten beziehungsweise Zusatzfunktionen an die Hand gelegt. Schnellwahltasten beispielsweise erleichtern die allgemeine Bedienung, Leuchtsignale sorgen für das nötige Maß an Orientierung und über zuvor festgelegte Profile stehen jeweils unterschiedliche Klangmuster auf Knopfdruck bereit.

3 Die einzelnen Kopfhörertypen

Auf den Unterschied zwischen Headsets mit einer (Mono) und zwei Ohrmuscheln (Stereo) wurde bereits kurz eingegangen. Diese Differenzierung macht jedoch nur den ersten von vielen grundsätzlichen Zuordnungspunkten aus. Die wohl größte und auch namensspendende Differenz stellt die Gestaltung der Ohrpolster beziehungsweise Lautsprecher dar: In-, On- und Over-Ear-Headsets sind derweil die gängigen Typenbezeichnungen.

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In-Ear-Headset | © maxximmm – Fotolia.com

Bei den In-Ear-Headsets beispielsweise ist ein Ohrpolster überhaupt nicht vorhanden, denn hier sitzt der Lautsprecher mehr oder weniger aus eigener Kraft im Gehörgang beziehungsweise in der Ohrmuschel des Trägers. Der Vorteil: Das Headset fällt recht mobil aus und erweckt in der Öffentlichkeit wenig Aufmerksamkeit. Vor allem In-Ear-Modelle, die lediglich als Monokopfhörer konzipiert sind, erfreuen sich aufgrund ihrer Leichtigkeit einer großen Beliebtheit, denn bei diesen Modellen entfällt schließlich die Verbindung zu dem zweiten Lautsprecher, wobei Modelle dieser Headsetklasse meist noch mit einem Ohrbügel versehen sind. So droht der Lauscher nicht aus dem Ohr zu fallen und auch für das Mikrofon ist genügend Platz geboten.

Eine Stufe höher in puncto Ohrpolstergestaltung ist der On-Ear-Hörer einzuordnen. Hier befinden sich die Lautsprecher außerhalb des Gehörgangs und auch die klassische Verkleidung rund um die Ohrmuschel ist zu erkennen.

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Over-Ear-Headset | © maxximmm – Fotolia.com

Die fällt im Vergleich zu der letzten Gattung, den Over-Ear-Hörern, jedoch nicht ganz so prägnant aus, denn bei dieser Form reicht die Ohrpolsterwölbung quasi über das Ohr hinweg. So stellt letztere Gruppe auch die mit dem größten Volumen dar und eignet sich insbesondere für den häuslichen Gebrauch. Doch ganz gleich, ob On- oder Over-Ear-Modell: Ausgehend von den Ohrmuscheln sind bei diesen Headsets die typischen Kopfbügel zu finden. Diese können entweder in Form einer festen Schiene, eines faltbaren Knicksystems oder eines flexiblen Stahlbeschlags gehalten sein, was wiederum auf den Tragekomfort und auf die Mobilität Auswirkungen hat, doch dazu später mehr.

Erwähnenswerter an dieser Stelle ist, dass beide Versionen eine effizientere Abschirmung gegenüber Umgebungsgeräusche bieten als es die In-Ear-Modelle tun. Dort mischen sich aufgrund der Ausgestaltung der Lautsprecher nämlich vor allem in stillen Momenten sehr schnell Geräusche aus der Atmosphäre ins Lied oder ins Gespräch, wohingegen On- und Over-Ear-Headsets bereits eine ganz natürliche Abschottung angesichts ihrer Ohrpolster bieten. Bei Over-Ear-Ausführungen fällt dieser Effekt natürlich noch etwas größer aus, da hier die Polster über die Ohrmuscheln hinwegreichen und somit auch von den Seiten Geräusche aus dem Gehörgang gehalten werden.

Neben den Lautsprechern spielt natürlich aus das Mikrofon eine Rolle. Dieses ist meist in Form eines Bügels und eines kleinen Aufsatzes konzipiert, wobei einige wenige Versionen auch integrierte Mikrofone vorweisen. Bluetooth Headset-Tests-Recherchen stellen jedoch häufig heraus, dass bei dieser Headset Klasse die Qualität der aufgenommen Signale unter der der dezidierten Mikrofone liegt. Bei den integrierten Mikrofonen sind die Aufnahmekomponenten nämlich in dem Ohrpolster beziehungsweise in der Lautsprechereinheit – ähnlich wie man es vom Handy kennt – verankert. So können bereits aufgrund der größeren Entfernung zwischen Mikrofon und Geräuschquelle (Mund) Aufnahmen häufig nicht optimal eingefangen werden.

4 Der Sound

Mit der Qualität des Mikrofons beziehungsweise der Aufzeichnung der Stimme ist ein grundsätzliches Merkmal von Headsets angesprochen. Bei Headsets, ganz gleich, ob diese nun über Bluetooth kommunizieren, oder nicht, kommt es schließlich durchaus darauf an, wie das Gegenüber die Aufnahme beziehungsweise Wiedergabe der übermittelten Botschaften wahrnimmt. Ein klares Urteil zu fällen, ist in einer einfachen Bluetooth-Headset-Test-Recherche aber gar nicht so einfach, da es eben auch auf das Wiedergabemedium des Gegenübers beziehungsweise auf dessen Technik und Nutzung ankommt. Deshalb achten wir grundsätzlich auch darauf, dass nicht nur mit einem, sondern stets mit verschiedenen Gegengeräten das Profil des Mikrofons erschlossen wird. Ebenfalls wichtig – wenn nicht sogar wichtiger – ist allerdings die Soundqualität, die der eigentliche Nutzer zu spüren beziehungsweise zu hören kriegt. Wie klar, wie bassstark und wie differenziert die Töne aus den Lautsprechern schallen müssen, richtet sich allerdings sowohl nach den bisherigen Erfahrungen sowie aktuellen Erwartungen des Nutzers als auch nach dem Anwendungsbereich! Wer etwa lediglich Telefonate über das Headset führen will, dürfte bereits mit einem mittelmäßigen Sound zufrieden sein. Sollten wiederum Musikstücke und Spielrunden im Vordergrund stehen, ist dem Tonbild ein hoher Stellenwert zuzumessen. Unser Tipp: Ist es also möglich, das Bluetooth Headset kurz auszutesten, sollte diese Chance unbedingt ergriffen werden. Viele Elektromärkte bieten diese Option ihren Kunden an, wobei auch einige wenige Größen wie Sonos und Teufel hin und wieder kostenlos Probemodelle versenden. Diese und weitere Hersteller bohren ihre Kopfhörer selbstverständlich mit einer ganzen Palette an Zusatzfunktionen beziehungsweise tontechnischen Gimmicks auf. Das sogenannte Noise Cancelling etwa zählt hier noch zu den bekanntesten Funktionen. Bei diesem Konzept nimmt das Headset über das Mikrofon die Umgebungsgeräusche des Trägers wahr und baut quasi automatisch entgegengesetzte Pulse in die Wiedergabe ein. Diese Technik kommt allerdings nur bei On- und Over-Ear-Modellen zum Einsatz, weshalb diese zwei Modellklassen auch grundsätzlich gehaltvoller bezüglich der Soundqualität ausfallen. Weniger bekannt, dafür jedoch genauso nützlich: die Echounterdrückung. Auch diese Spezialtechnik wird in erster Linie für On- und Over-Ear-Headsets genutzt, denn aufgrund des (millimetergroßen) Abstandes zwischen Trommelfell und Lautsprecher kann es bei Headsets dieses Typs schnell zu einer Art Rückkopplung kommen – der Träger hört dann manche Töne doppelt. Mit einer Echounterdrückung wird, wer hätte es gedacht, dieser Effekt unterdrückt, wobei ganz verschiedene Techniken zu diesem Zwecke genutzt werden können. Ein recht beliebtes Verfahren stellt etwa der Einsatz von Neodymmagneten und schallarmen Tönern dar.

5 Die Bedienung

Einen weiteren großen Vorteil der Bluetooth Technik bildet deren weitaus geringerer Stromverbrauch: Im Vergleich zum Alleskönner WLAN verbraucht Bluetooth nur einen Bruchteil an Energie! So kann der Lauscher auch Reisenden und all jenen, die nicht rund um die Uhr eine passende Ladestation parat haben, eine lang anhaltende Unterhaltung bescheren. Der Punkt Bedienung umfasst allerdings noch mehr Eigenschaften: Insbesondere der leichte, schnelle und teilweise gar automatische Verbindungsaufbau wird als ein großer Pluspunkt erachtet. Folglich ist auch in jedem der Bluetooth Headset-Test-Recherchen ein Auge auf die Aufbaugeschwindigkeit und auf die Reichweite der Verbindung geworfen. Hier tricksen nämlich viele Hersteller, indem sie besonders leistungsfähige Bluetooth Transmitter nutzen und die Hörer auf freier Fläche testen. Zwischen diesen theoretischen Ergebnissen unter Optimalbedingungen und den praktischen Ergebnissen unter Realverhältnissen liegen allerdings häufig Welten, sodass hier ganz genau hingeschaut beziehungsweise hingehört werden muss. Des Weiteren wirkt sich die Gestaltung des Headsets auf die Bedienung und zugleich auf den Komfort aus. Wie sicher sitzt der Hörer auf beziehungsweise in den Ohren? Wie schwer ist er? Und wie fühlt sich dieser grundsätzlich an? Alles Gesichtspunkte, die viel Aufschluss über den letztendlichen Nutzen geben, wobei auch auf mögliche Stoffe und Imprägnierungen, die Allergien auslösen können, zu achten ist. Bei vielen preiswerten Modellen etwa sind allgemein hautunfreundliche Stoffe keine Seltenheit! Um den perfekten Tragekomfort auszumachen, hilft allerdings auch in diesem Punkt lediglich ein (möglichst langer) Tragetest. Weitere Aspekte wie Schweißbildung beispielsweise lassen sich nur bei einem längeren Einsatz feststellen – oder ausschließen. Ein weiteres Grundkriterium, welches zwischen bedienungsfreundlich und -unfreundlich entscheiden kann, bergen die Verarbeitung und die Materialauswahl. Sauber verbundene Elemente, hochwertige Stoffe wie Leder sowie eine stabile Gestaltung heben den Bedienungsfaktor ebenfalls an, da sich das Bluetooth Headset in solch einem Fall nicht nur angenehmer anfühlt, sondern auch robuster ausfällt und somit selbst den einen oder anderen Sturz aus größeren Höhen überlebt. Zu guter Letzt darf natürlich auch das Design in die Wertung eines Headsets einfließen. Doch da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, kann eine Bluetooth-Test-Recherche nur bedingt Aufschlüsse in diesem Punkt liefern: Hier muss jeder Käufer seinem eigenen Geschmack folgen.

6 Sicherheitsaspekt und Zusatztechniken

Einen mitunter sehr wichtigen Gesichtspunkt bietet die Sicherheit. Hiermit ist sowohl die Stabilität der Verbindung als auch die Abschirmung vor Fremdzugriffen gemeint. Verbindungsabbrüche und Aussetzer beispielsweise waren bei den ersten Bluetooth Headsets keine Seltenheit. Bluetooth Headset Tests werden deshalb auch über einen langen Zeitraum geführt. Und dies aus verschiedenen Entfernungen versteht sich, denn nur so kann ein wirklich fundiertes sowie praxisnahes Ergebnis erschlossen werden. Der zweite große Sicherheitsaspekt, der Schutz vor unerwünschten beziehungsweise unerlaubten Zugriffen durch Dritte, wird in jedem Bluetooth Headset Bericht nochmals gesondert in Betracht bezogen. So sind mit neuen Verbindungsprotokollen samt automatisierten Löschverfahren der Ping-Werte beispielsweise durchaus gute Abschirmfunktionen geboten, doch wer sich vor Bluesnarfing & Co. schützen will, kommt um ein Passwort nicht vorbei. Dieses wird auf dem PC, dem Handy oder eben der Spielekonsole eingegeben. Das Headset „erinnert“ sich dann an die erteilte Autorisierung und baut je nach Einstellung ganz automatisch eine Verbindung auf, sofern sich die jeweilige Quelle in näherer Umgebung befindet. Einige wenige Modelle bieten übrigens auch die Möglichkeit einer Mehrfachkopplung, was sich für Personen, die ihr Headset gleich mit mehreren Geräten nutzen möchten, ohne Frage lohnt. Häufig müssen Bluetooth Headsets nämlich erst entkoppelt werden, um mit einem weiteren beziehungsweise anderen Wiedergabemedium kommunizieren zu können. Bei einer Mehrfachkopplung ist dem nicht so, denn hier kann das Headset quasi selbst entscheiden, ob es Signale von verschiedenen Geräten verarbeiten soll oder nicht, und ob dies eventuell gar synchron geschehen soll. In dieser Beziehung erweist sich eine Zusatzsoftware als recht nützlich: Insbesondere Gaming Headsets werden mit diesem Gimmick ausgestattet und bieten somit etliche Optionen zur nutzerbezogenen Anpassung. Passwörter beispielsweise lassen sich somit ebenfalls verändern und auch bestimmte Verhaltensweisen wie etwa die Dauer, bis sich der Hörer automatisch abschaltet, dürfen mit einer solchen Software konfiguriert werden. Die Vergabefunktion eines Wunschpasswortes hebt die Bedeutung solch einer Software übrigens gut hervor, denn viele Hersteller verpassen ihren Modellen Allerweltskombinationen wie 1234 oder 0000! Von einem „Hacker-Angriff“ kann somit bei vielen unkonfigurierten Passwörtern kaum die Rede sein.

7 Highlights und Zusatzfunktionen

Lust but not least möchten wir auf ganz spezielle Highlights hinweisen. Solche lassen sich jedoch bei Weitem nicht bei allen Bluetooth Headsets entdecken, sodass die folgenden Techniken in manchen usnerer recherchierten Bluetooth Headset Tests auch nicht durchgängig, sondern lediglich von Fall zu Fall Erwähnung finden. Ob diese als nützlich oder überflüssig anzusehen sind, liegt außerdem ganz im Auge des Betrachters beziehungsweise Nutzers, doch allzu neue Highlights sollten grundsätzlich nur bedingt als ein Kaufargument erachtet werden. Schließlich stecken absolute Weltneuheiten häufig noch in den Kinderschuhen und erst spätere Updates sowie Feinjustierungen können in solchen Fällen die Effizienz und den Umfang eines Bluetooth Headsets wirklich anheben. Doch wie dem auch sei: Eine grundsätzlich sinnvolle Eigenschaft eines Kopfhörers liegt in der Abschirmung vor Staub, Schmutz und eventuell gar Wasser. Vor allem für Personen, die ihr Modell „outdoor“, also „außer Haus“ nutzen wollen, könnte dieser Vorteil von großer Bedeutung sein. Auch der sogenannte Flugzeug-Modus könnte sich ausgezahlt machen, denn entgegen der Bezeichnung dürfen nicht nur Piloten, sondern auch ganz gemeine Träger von dieser Technik Gebrauch machen: Auf Knopfdruck lassen sich die drahtlosen Verbindungen unterbrechen und es wird auf ein Kabel, etwa ein klassisches USB-Kabel oder auf die 3,5-Millimeter-Klinke zurückgegriffen. Ersteres fungiert bei etlichen Modellen zudem als Energielieferant, um den internen Akku aufzuladen. Apropos Akku: Einige Versionen werden zwar auch über Micro-Zellen betrieben und lassen sich somit durchaus schneller wieder in Betrieb setzen, sobald der Energiespeicher aufgebraucht sein sollte, doch umweltfreundlicher und zudem kostengünstiger geht es mit einer USB-Verbindung beziehungsweise Akkueinheit allemal und dank der Schnellladeoption alias Quick Charging werden auch die Ladezeiten via USB-Kabel sehr gering gehalten. Doch so oder so: Auf die Energieeffizienz beziehungsweise auf das Volumen des Akkus sollte grundsätzlich geachtet werden. Ein nettes Gimmick haben manche Bluetooth Headsets noch in Form eines Noise-Cancelling-Off-Schalters zu bieten. Über diesen kleinen Knopf lässt sich die Gegensteuerung der Umgebungsgeräusche kurzerhand ausschalten, was zum Beispiel im Straßenverkehr von Vorteil sein kann. Um den Tragekomfort anzuheben, haben einige Headsets zudem eine besondere Kopfbügelstruktur verpasst bekommen: So können auch Brillenträger von der kabellosen Übertragung profitieren, ohne dabei unter Druckstellen leiden oder gar Verbiegungen des Gestells in Kauf nehmen zu müssen. Ähnliches gibt es dann noch für die Ohren: Den In-Ear-Headsets spendieren manche Hersteller verschiedene Polsteraufsätze, die sowohl in puncto Größe als auch Form Unterschiede aufweisen und somit eine ganz individuelle – und möglichst optimale – Passgenauigkeit gewährleisten.


Hersteller von Bluetooth Headsets

Um ein Bluetooth Headset zu konzipieren, bedarf es bei Weitem kein außerordentliches Expertenwissen, doch Erfahrung in der Konzeption und Fertigung machen sich durchaus bemerkbar – oder besser gesagt hörbar. So liefern mittlerweile zwar sehr viele Konzerne mit den unterschiedlichsten Philosophien ihre kleinen großen Hörerwelten in aller Herren Länder aus, doch insbesondere bei der Soundqualität haben die „etablierten“ Hersteller meist noch die Nase vorn.

Mit Sennheiser und Siemens beispielsweise tummeln sich bereits zwei deutsche Größen auf dem internationalen Akustikparkett, wobei die Headsets beider Hersteller preislich gesehen in ein solides Mittelfeld einzuordnen sind.

Während Sennheiser übrigens viel Wert auf möglichst geringe Eigengewichte legt, steht bei Siemens die Kompatibilität mit weiteren Gerätschaften wie etwa DECT-Telefonen im Vordergrund.

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Mit dem Tochterunternehmen namens Siemens Gigaset konnte sich der Münchener Konzern im Laufe der Zeit sogar zu einem regelrechten Platzhirsch im Bereich der Ausstattung für Call Center aufsteigen.

Auch unsere Nachbarn, die Holländer, beweisen mit Philips, dass sie nicht nur etwas von Tulpen und Käse, sondern auch von Bluetooth Headsets verstehen: Bereits seit 1981 ist der Global Player mit Hauptsitz in Eindhoven in der hiesigen Kopfhörerbranche tätig und hat mit den Reihen DHG, SHB und SHM zahlreiche In-, On- und Over-Ear-Modelle im Angebot.

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Weit, weit entfernt probieren sich natürlich auch diverse Größen wie Sony, HTC und ASUS an den Blauzahn-Hörern – und leisten hier ungeachtet ihres „Fernostimages“ erstaunlich gute Arbeit. So gilt der taiwanesische Konzern Asus etwa als einer der führenden Produzenten für Bluetooth Headsets im ROG Bereich, also im Bereich von Desktop-PCs.

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Auch der Landsmann HTC darf sich mittlerweile als ein angesehener Lieferant bezeichnen und stellt insbesondere für seine hauseigene Handysparte eine Reihe hochwertiger Headsets, die sich nicht zuletzt aufgrund der Soundsoftware Boom Sound einer großen Beleibtheit erfreuen, zur Verfügung.

Des Weiteren trumpft aus dieser Ecke der Welt Sony mit teilweise erstklassigen Klangwundern auf. So verstehen es die Japaner auch bestens, ihre Erfolgskonsole Playstation mit den hauseigenen Funkmeistern zu erweitern, bieten angefangen von Varianten für 20 bis hin zu 300 Euro jedoch für wirklich jeden Portemonnaieumfang die passende Akustikausstattung.

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Zu guter Letzt seien noch ein paar Hersteller erwähnt, die den meisten Nicht-Kopfhörer-Profis eher unbekannt sein dürften, in ihrer Branche jedoch ganz große Fische ausmachen: Mit Jabra, einem Bestandteil des GN Store Nord Konzerns, ist ein regelrechter 💡 Preisleistungssieger in Sachen Bluetooth Headsets gegeben. Vor allem der Telefonieaspekt wird bei dem Produzenten großgeschrieben, wobei es auch die nützlichen Ladestationen sind, die Jabra zu einem der erfolgreichsten Akustikexperten machen.

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Ebenfalls sehr beliebt und sehr erfolgreich ist Plantronics, denn die kanadische Expertengruppe beliefert etliche Office-Center und sogar staatliche Einrichtungen wie Polizei und Feuerwehr mit ihren kleinen Funkern. Verschiedene Bluetooth Headset Tests schreiben Plantronics übrigens eine hohe Effizienz beim Noise Cancelling zu, doch auch die handliche Bedienung der Geräte spricht für den Konzern aus Übersee.

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Einen letzten Spezialisten aus dem Bereich der Bluetooth Headsets verkörpert Sharkoon. Der Vertreiber eines „weltweiten Distributionsnetzes außergewöhnlicher Produkte rund um den PC“ genießt vor allem unter Gamern eine Sonderstellung und zeichnet sich durch besonders komfortable sowie angenehme Headsets aus. Auch eine Passwortfunktion lässt sich mit vielen Modellen aus dem Hause Sharkoon nutzen, da der Hersteller für seine vielen Anpassungsmöglichkeiten bekannt ist: Schnellwahltasten und individuelle Designs stehen bei Bluetooth Headsets von Sharkoon auf der Standard-Ausstattungsliste.


💡 Fazit zu Bluetooth Headsets

Bluetooth Headset ist bei Weitem nicht gleich Bluetooth Headset, so viel steht fest! So gilt es zum Beispiel zunächst zu entscheiden, ob das Headset mobil und leicht oder eher voluminös ausfallen soll. Bei den Over-Ear-Modellen kommt schließlich bereits durch die Formgebung ein etwas „besseres“ Klangerlebnis auf den Träger zu, wobei selbstverständlich auch hochwertige In-Ear-Headsets gute Soundwerte mit sich bringen können. Einen grundsätzlichen Kompromiss stellen On-Ear-Modelle dar, denn bei dieser Klasse ist bereits eine Art natürliche Abschirmung vor Geräuschquellen gegeben, ohne dass dabei die Ohren ganz umhüllt werden.

Allerdings kann sich selbst dieser Kompromiss als Fehlentscheidung herausstellen, wenn der Einsatzbereich nicht „stimmt“: Soll das Headset als Motivationsstütze beim Sport oder als Gesprächsmittler fürs Handy genutzt werden, empfiehlt sich nahezu immer der Griff zu einem Bluetooth Headset im In-Ear-Format.

Je nachdem, wo beziehungsweise wofür ein Bluetooth Headset genutzt wird, sind selbstverständlich auch die Eigenschaften unterschiedlich zu gewichten. Ungeachtet dessen untersucht ein Bluetooth Headset Test grundsätzlich die Qualität des Mikrofons beziehungsweise die Sprachqualität, die bei dem Gegenüber „ankommt“, wobei insbesondere Headsets, die mit einem Handy verbunden werden, in diesem Punkt überzeugen sollten.

Ist ein Bluetooth Headset für andere Zwecke vorgesehen, etwa um in Multiplayer-Games mitzuwirken, sollte allerdings auch die Reichweite der Bluetooth Verbindung und die Signalstärke Beachtung finden. Schließlich besteht beim Telefonieren übers Handy in der Regel nur ein sehr geringer Abstand zwischen dem Gerät und dem Headset, wohingegen bei Modellen für den PC, der Spielekonsole oder der Audioanlage hin und wieder etwas weitere Entfernungen überbrückt werden müssen. Unabhängig davon sollte jedoch die genaue Version beziehungsweise Generation samt deren Vorteile beachtet werden und auch die Abwärtskompatibilität steht bei jeder Bluetooth-Headset-Test-Recherche auf dem Prüfstand. Selbiges gilt für den eigentlichen Vorgang des Koppelns, denn Aussetzer und „Nicht-Gefunden“-Meldungen schmälern den Spaß am Kabellosprinzip allemal. Je nach Bluetooth Version können zudem die Laufzeiten des Headsets unterschiedlich ausfallen, sodass nicht nur die Kapazität, sondern auch die endgültige Leistungsdauer, die genaue Gestaltung (Batterie vs. Akku) sowie die Auflademöglichkeit der Energiezellen berücksichtigt werden sollten.

Ein weiteres ganz großes Kriterium verkörpert die Passgenauigkeit beziehungsweise der Tragekomfort, auf welches insbesondere Brillenträger achten sollten – ein Tragetest ist immer angebracht. Wir empfehlen zudem zu einem Modell zu greifen, welches ein Scharnier beziehungsweise eine Schubleiste an dem Kopfbügel aufweist. So kann das Headset in der Länge, häufig auch in dem Winkel, an die Ausmaße des Kopfes angepasst werden. Hier und an der allgemeinen Gestaltung gilt es zudem, auf die Qualität zu achten: Angefangen von den besagten Scharnieren über die Ohrpolster bis hin zu eventuellen Schächten für Lade- oder Übertragungskabel sollten sämtliche Elemente möglichst präzise ausgearbeitet sein und schlichtweg aus hochwertigen Materialien bestehen – Komponenten aus Leder und Aluminium sind solchen aus Kunststoff immer einen Schritt voraus. Ein mögliches, jedoch nur bedingt objektiv zu wertendes Merkmal eines jeden Bluetooth Headsets ist selbstverständlich auch in Sachen Design zu erkennen. In diesem Punkt muss allerdings jeder seinem Herzen – oder besser gesagt seinen Augen – folgen, wobei der optische Aspekt natürlich nicht überbewertet werden sollte. Gerade bei den In-Ear-Modellen verschwindet schließlich ein Großteil des Lauschers im Innenohr. Und das eventuell verbleibende Nackenband (Stereohörer) oder der Ohrbügel (Monohörer) kann ebenfalls nur bedingt einer Wertung unterzogen werden, geschweige denn wirklich große Optikunterschiede erkennen lassen.

Ganz anders sieht es im Hinblick auf die Bedienung aus, denn nahezu alle Bluetooth Headsets bieten mittlerweile weitaus mehr als einen An- und Ausschalter. Für Vieltelefonierer beispielsweise erweisen sich Lautstärkenregler, Tasten für die Annahme beziehungsweise Beendigung von Gesprächen und mögliche Zusatzknöpfe wie etwa solche, um manch Zusatztechniken à la Noise Cancelling & Co. schnell verwalten zu können, als recht nützlich. Womit auch ein abschließender Punkt angesprochen wäre: Zahlreiche Zusatztechniken können ein Bluetooth Headset in vielerlei Hinsicht interessant machen, doch ob die Extrafunktionen tatsächlich benötigt werden, oder nicht, hängt wiederum ganz von den Bedürfnissen beziehungsweise Vorstellungen des Nutzers ab.

Sportler etwa dürften von einem wasserfesten Modell profitieren und mit einem Flugmodus ist für alle Nutzer, die auf Drahtlosverbindungen hin und wieder verzichten müssen, eine sinnvolle Übertragungsalternative geboten.

Es bleibt also dabei: Vor dem Kauf eines Bluetooth Headsets sollten viele Aspekte berücksichtigt werden, denn nur so gelangen Sie in den Genuss eines wirklich nützlichen Akustikequipments. Lassen Sie sich also ruhig Zeit und durchstöbern Sie unsere Bluetooth Headset Test-Recherchen, bevor Sie unbedacht zu einem Angebot greifen. Dies gilt sowohl für preiswerte als auch kostspieligere Geräte, denn selbst über ein Schnäppchen kann man sich schnell ärgern, falls dieses überhaupt nicht den eigenen Vorstellungen entspricht! Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg bei dem Rezensieren und Vergleichen der getesteten Bluetooth Headsets.


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