Der große „wireless Headsets“ Ratgeber 2018

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Wireless Headsets | © khosrork – Fotolia.com

Kopfhörer sind und bleiben gern genutzte Alternativen gegenüber den diversen Lautsprechersystemen und Miniboxen. Für Notebooks und für PCs im Allgemeinen scheint es jedoch nicht nur der „klassische“ Kopfhörer zu sein, der sich als eine sinnvolle Ergänzung erweist: Mit einem Headset wird dem Träger ein erweiterter Soundspaß geboten, der sich nicht zuletzt aufgrund seiner Kommunikationsfunktion via Mikrofon insbesondere unter Anhängern von MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role-Playing Games) einer großen Beliebtheit erfreut. Und kabellose Modelle (Wireless Headsets) beflügeln auch alle Gegner des gefürchteten Kabelsalats, denn dieser Headset Typ kommt bis auf den eventuellen Ladevorgang ohne jegliche Strippe aus und liefert dennoch eine gehörige Portion an Unterhaltung. Zumindest, sofern das wireless Headset professionell geplant und zusammengebaut wurde: Neben etlichen hochwertigen Modellen tummeln sich auch unter den Wireless Headsets einige wenige Modelle, die ein eher flaches Soundbild und nur wenig interessante Nebenaspekte bieten. Deshalb haben wir für Sie die Spreu vom Weizen getrennt…

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💡 Auf der Basis etlicher Wireless Headset Test Recherchen finden Sie im Anhang so einige Kaufempfehlungen beziehungsweise Produktbeschreibungen, die Sie sowohl über die Klang- als auch über die Mikrofonqualität verschiedener Wireless Headsets aufklären. Berichte dieser Art lassen sich zwar auch auf anderen Plattformen entdecken, doch unsere Webseite zeichnet sich noch durch einige Besonderheiten aus. So greifen die hier aufgeführten Headset Test Recherchen nicht nur allgemeine Vergleichskriterien, sondern auch viele zusätzliche Punkte wie den Tragekomfort und die genaue Verbindung sowie weitere optionale Gegebenheiten à la Feinjustierung & Co. auf.

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Headset mit Kabel oder kabellos? | © khosrork – Fotolia.com

Des Weiteren finden in unsere Testbericht-Recherchen lediglich seriöse Quellen Berücksichtigung: Urteile renommierter Expertenkommunen sowie vertrauenswürdige Einzelrezensionen erweitern unser Webseitenprofil, wohingegen Beschreibungen ohne Verfasserangaben oder fragwürdigen, wenn nicht sogar falschen, Angaben selbstverständlich ausgeblendet werden! Außerdem schreiben wir das Wort Unabhängigkeit ganz groß: Um möglichen Beeinflussungen bereits im Voraus entgegenzutreten, lehnen wir sämtliche Sponsorengelder ab und bieten unsere Dienste völlig entgeltfrei an! Zwar mögen Herstellerangaben in die Artikel einfließen, doch die offiziellen Statements und Werbeparolen für Headsets mit kabelloser Verbindungstechnik werden von uns höchstens hinterfragt. Um Ihnen eine möglichst umfangreiche und zudem vollständige Übersicht gewährleisten zu können, sind zudem aus jeder Unterkategorie an kabellosen Headsets gleich mehrere Modelle gelistet, sodass Sie, sofern konkrete Vorstellungen bestehen, auch gezielt nach einzelnen Geräten sowie Alternativen suchen können.

Und: In den folgenden Zeilen ist ein allgemeiner Ratgebertext zu finden. Hier warten grundsätzliche Tipps und Tricks für den Kauf sowie für den Einsatz eines Headsets, wobei die jeweiligen Informationen nur als grobe Orientierung dienen sollen: Ausführliche Ratgeber über die einzelnen Wireless Headset Gruppen finden Sie auf den jeweils gesonderten Ratgeberseiten. Dennoch empfehlen wir Ihnen, sich den Ratgeber durchzulesen, denn so erhalten Sie eine recht gute Vorstellung, worauf Sie bei einem wireless Headset achten sollten, sodass Sie auch ohne unsere Hilfe auf Recherche gehen können. Sollte ein Headset also nicht in unserem Portfolio vertreten sein, können Sie anhand einiger weniger Produkteigenschaften schnell erkennen, ob sich dieses für Sie eignen könnte, oder ob nicht doch eines der Konkurrenzmodelle mehr Sound- und Sprachspaß offenbaren könnte.

💡 Als Einstieg ist diese Video zu den „besten kabellosen Gamingheadsets“ sehr interessant (englisch!)

Die Headsets aus dem Video:


Formen kabelloser Headsets in der Übersicht

Sicher, dass bei einem Wireless Headset der Kabellos-Aspekt im Vordergrund steht, lässt sich nicht bestreiten: Zwar mögen einige Modelle auch mit optionalen Kabelbindungen dienen, doch Dreh- und Angelpunkt bleibt eben die kabellose Verbindungsfunktion. Diese macht somit auch einen zentralen Bestandteil unserer Headset Testberichts-Recherchen aus, denn entgegen der weitverbreitenden Meinung, Wireless Headsets würden sich in puncto Verbindung nur kaum voneinander unterscheiden, tun sich zwischen den einzelnen Modellen mitunter sehr große Unterschiede auf.


Bluetooth Headsets

Eine erste große, wenn nicht sogar die größte, Gruppe an Headsets samt Kabellosfunktion verkörpern Modelle, die per Bluetooth mit dem jeweiligen Wiedergabemedium in Kontakt treten. Beliebt ist die Blauzahn-Technik insbesondere aufgrund der recht einfachen Verbindung und der verhältnismäßig schonenden Arbeitsweise: Ein Bluetooth Headset kann es auf Betriebszeiten von bis zu 30 Stunden bringen! Ein Vielfaches der Werte vieler anderer Kabellostechniken! Mit dem Low-Energy-Modus etwa wird solch einem Kopfhörer nämlich ein besonders langer Atem verliehen, der aufgrund seiner schnellen automatischen Abschaltfunktion bei manchen Trägern nur bedingt geschätzt wird, im Grunde genommen jedoch eine überaus sinnvolle Erweiterung des „normalen“ Bluetooth Konzeptes darstellt. Der zweite Vorzug, die einfache Verbindungsfunktion, gilt wiederum durch alle Reihen als recht beliebt, denn nach einer erfolgreichen Erstverbindung koppeln sich Headset und Wiedergabemedium von ganz alleine, sobald diese eingeschaltet sind – ein Suchbefehl oder Ähnliches muss nicht gestartet werden. Eine kleine große Besonderheit bringen Bluetooth Headsets häufig in Form einer Passwortabfrage mit sich. Hierbei wird meist ein vierstelliger Zahlencode zwecks Autorisierungsmaßnahme genutzt, wobei dieser in der Regel von dem Hersteller vorgegeben ist. Wer also viel Wert auf Abhörsicherheit legt, sollte darauf achten, dass sich ein frei wählbares Passwort verwenden lässt.

➡ mehr Informationen zu Bluetooth Headsets

💡 Übrigens: Die neuesten Versionen der Bluetooth Headsets, etwa solche, die über die derweil aktuellste Generation (4.2) kommunizieren, sind nur bedingt mit Anschlussgeräten, welche mit Modulen älterer Bluetooth Generationen ausgestattet sind, kompatibel.

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WLAN und Funk Headsets

Die zweite, ähnlich weitverbreitete Klasse, kabelloser Headsets bilden WLAN und Funk Headsets. Beide Versionen sind Bluetooth in puncto Energiebilanz unterlegen: Gute 12 Stunden kommen diese Modelle mit einem vollen Akku über die Runden. Doch damit ist die Palette der Gemeinsamkeiten bereits komplett, denn zwischen den zwei Headset Typen sind bei genauerem Hinsehen erstaunlich viele Unterschiede zu erkennen. Ein WLAN Modell beispielsweise verbindet sich entweder direkt über einen WLAN Chip oder aber über einen Dongle mit dem Anschlussgerät. Dieser wird in einen klassischen USB-Port gesteckt, dank Plug & Play im Idealfall direkt erkannt und dessen Treiberinstallation automatisch gestartet. Andernfalls muss zunächst das Internet nach der entsprechenden Version durchforstet werden, was zum Beispiel häufig der Fall ist, wenn das Betriebssystem von dem Headset nicht unterstützt wird. Die Verbindung erfolgt meist automatisch, sobald Headset und Sender „online“ gehen, teilweise wird dem Benutzer auch die Möglichkeit geboten, ein Passwort zu konfigurieren. Ähnlich also wie bei den Headsets mit kabelloser Verbindung per Bluetooth.

💡 Doch Vorsicht: Häufig „vergisst“ ein WLAN Headset die einmal erteilte Zugriffserlaubnis, sodass hin und wieder Aufforderungen zur erneuten Passworteingabe erscheinen. Dies geschieht jedoch nur in Ausnahmefällen, sodass der zweite Kritikpunkt wesentlich schwerer auf WLAN Headsets lastet: WLAN ist grundsätzlich recht anfällig für Verbindungsschwierigkeiten beziehungsweise Störsignale. Angefangen bei einer Mikrowelle über einen Router bis hin zu peripheren Eingabegeräten (Maus und Tastatur) können verschiedene Signale den reibungslosen Gebrauch verhindern.

Diesem Umstand kann ein Funk Headset entgegenwirken, denn über eine zusätzliche Sendereinheit wird lediglich auf einer ganz bestimmten Frequenz gefunkt. Allerdings zahlt sich hier eine frei wählbare Frequenzrate aus, da Verbindungsschwierigkeiten auch bei Funk Headsets keineswegs gänzlich auszuschließen sind. Funk Headsets gelten übrigens insbesondere unter großen Musikfans als gern genutzte Abspielgeräte, wenn auch die Mobilität von Funk Headsets stark eingeschränkt ist: Die Empfänger- und Senderplattform wird nahezu immer über ein, wenn nicht gar zwei Verbindungskabel, mit einem Wiedergabemedium verbunden und benötigt zudem auch noch häufig eine eigene Stromversorgung. Inklusive Netzteil kommen somit gleich drei Kabel und eine zusätzliche Sendeplattform auf den Nutzer zu.

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NFC Headsets

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NFC Headset | © Onidji – Fotolia.com

Ganz anders sieht es hingegen bei Headsets mit kabellos agierender Nahfunktechnik alias NFC (Near Field Communication) aus: Diese sind hauptsächlich auf mobile Anschlussgeräte ausgerichtet, da NFC auch am häufigsten bei Smartphones, Tablets und teilweise auch bei MP3-Playern „on Board“ ist. Als zentraler Vorteil von NFC wird die Möglichkeit, eine Kopplung trotz schwachem Akku oder gar völlig ausgeschalteten Gerät errichten zu können, erachtet. Sowohl Sender als auch Empfänger sind nämlich als aktive Transmitter tätig, wodurch NFC auch als Unterstützung von WLAN und Bluetooth Geräten agieren kann: Informationen über Autorisierungsdaten etwa werden über diese Kabellosverbindung recht schnell und zudem zielsicher ausgetauscht. Der alleinige Betrieb eines Headsets samt NFC birgt hingegen durchaus die Gefahr, abgehört zu werden: Entgegen den Versprechen diverser Hersteller und Entwickler gelingt es selbst Anfängern der Hackerbranche immer wieder, sich zwischen NFC Verbindungen zu setzen und deren Datenfluss auszulesen. Dies gelingt theoretisch betrachtet zwar nur, sobald sich die Spionagetechnik in unmittelbarer Nähe der Übertragungsgeräte befindet, doch mithilfe eines professionellen Verstärkers darf auch aus größerer Entfernung nahezu jede NFC Verbindung ausspioniert werden. Wer ein NFC Headsets ohne solch einen Verstärker nutzen möchte, und dies stellt den Regelfall dar, sollte demzufolge auf die mitunter äußerst geringe Übertragungsreichweite achten: Häufig dürfen sich die Gerätschaften zumindest während der Erstkopplung nicht mehr als 20 bis 50 Zentimeter entfernt befinden.

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DECT Headsets

DECT Headset | © Сake78 (3D & photo) – Fotolia.com

Die letzte und nüchtern betrachtet auch am seltensten genutzte Klasse kabellos arbeitender Headsets machen DECT Headsets aus. DECT steht nämlich für Digital Enhanced Cordless Telecommunications und richtet sich demzufolge auch mehr oder weniger einzig und allein an Gerätschaften der Telekommunikationstechnik – und zwar an stationäre Anlagen. Genutzt wird diese Technik folglich auch nahezu ausschließlich im „heimischen“ Umfeld – selbst moderne Handys, sprich Smartphones, weisen DECT nicht auf. Grund: Die Verbindungstechnik arbeitet mittels recht voluminösen Drahtloschips, wodurch Gewicht und auch Tiefe der Geräte grundsätzlich angehoben werden. Dennoch wird ein DECT Headset gerne genutzt, sofern Gespräche via ISDN-Anschluss im Vordergrund stehen. Dann geben Modelle der DECT-Bewegung nämlich ein überaus verbindungssicheres und auch noch hochwertiges Gesprächsprofil preis: Sowohl eingehende als auch ausgehende Signale werden zumeist in optimaler Qualität übermittelt, wobei es selbstverständlich auch auf das Headset beziehungsweise auf dessen Qualität ankommt, wie klar und verständlich das Gespräch verläuft. Erfreulich an DECT ist auf jeden Fall, dass sich hierüber besondere Verwaltungsoptionen nutzen lassen. So dürfen zum Beispiel weitere Stationen in das Gespräch eingebunden, aber auch externe Gesprächskreise zur Auslagerung genutzt werden. Ein DECT Headset sollte hierfür allerdings auch eine passende Bedienungsfläche aufweisen – ansonsten muss der Nutzer sämtliche Befehle auf der Station oder auf dem Telefon tätigen.

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Kopfhörerformen

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Over-Ear-Headset | © maxximmm – Fotolia.com
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In-Ear-Headset | © maxximmm – Fotolia.com

Recht unabhängig von der genauen Verbindungstechnik können wireless Headset in verschiedenen Formen gehalten sein. Mit Form ist an dieser Stelle die äußere Gestaltung gemeint, was allerdings auch die Platzierung wichtiger Komponenten wie der Hörer und des Mikrofons betrifft. So sind WLAN und Funk Headsets beispielsweise nur selten als In-Ear-Kopfhörer gehalten, doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Zu den einzelnen Kopfhörerformen: Die soeben erwähnten In-Ear-Modelle richten sich an besonders mobile Nutzer, denn hier sitzen die Lautsprecher in dem Gehörgang. So fallen Gewicht und Volumen dieser Headsets minimal aus. Wichtig bei der Auswahl eines solchen wireless Headset ist jedoch ein starkes Nackenband, da die Hörer ansonsten schnell aus dem Ohr fallen. Alternativ weisen einige Varianten einen kleinen Ohrbügel auf, der dann kaum merkbar die Ohrmuschel umfasst. Das Mikrofon befindet sich dann meist direkt in der Außenschale des Kopfhörers, hin und wieder ist dieses allerdings auch in einem kleinen Mikrofonarm integriert.

In diesem Fall spricht man häufig von Mono-Headsets, denn auf diese Technik wird zurückgegriffen, sobald nur ein Ohr mit den Geräuschen aus dem Headset versorgt werden und dabei über einen Ohrbügel stabilisiert werden soll.

Häufig ist diese Bauart bei der zweiten großen Kopfhörerklasse, den sogenannten On-Ear-Modellen, zu finden. Bei diesen wireless Headset liegen die Lautsprecher nicht mehr in dem Gehörgang, sondern sind bereits in einem größeren Ohrmuschelkomplex verbaut. Der Sound kann sich durch den Abstand zum Trommelfell folglich besser „entfalten“, kommt also natürlicher und räumlicher beim Träger an. On-Ear-Kopfhörer gibt es jedoch nicht nur im Mono-, sondern auch im Stereoformat zu haben: Erst, wenn der Sound von beiden Seiten auf den Träger wirkt, kann auch die Klangqualität voll zum Ausdruck kommen.

Ausschließlich als Stereo Headset tummelt sich demzufolge die letzte Gruppe unter den akustischen Equipments von heutzutage: Over-Ear-Headsets stellen die ausgeprägtesten Hörer dar und genießen auch den Ruf, die ausgeprägtesten Klangwerte parat zu halten. Zuzüglich des räumlichen Abstandes zwischen Lautsprecher und Trommelfeld kann solch ein wireless Headset nämlich noch mit einem außerordentlichen Ohrpolster dienen: Die gesamte Einheit des Hörers umfasst das Ohr, sodass eine möglichst große „passive Umgebungsgeräuschunterdrückung“ erreicht werden kann. Die Wiedergabe wird also vor störenden Geräuschen bewahrt, der Nutzer erhält ein ungetrübtes Klangbild.


Anschlussgeräte und Einsatzbereiche

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Headset Anschluss | © archmercigod – Fotolia.com

Je nach Übertragungstechnik und je nach Gestaltungsform kann ein Headset mit kabelloser Übertragungstechnik für die verschiedensten Einsatzbereiche geschaffen sein.

Bluetooth Headsets beispielsweise erfreuen sich bei Personen, die gerne unterwegs von ihren Kopfhörern Gebrauch machen wollen, einer großen Beliebtheit. Das recht einfache Koppeln und die verhältnismäßig lange Akkulaufzeit sprechen schließlich für den mobilen Einsatz. Apropos Kopplung: Gekoppelt werden die Soundmeister samt Blauzahn-Technik häufig mit Smartphones, Tablet-PCs, aber auch MP3 Player. Wird ein Headset per kabelloser Bluetooth Verbindung als Handyerweiterung genutzt, dann auch häufig im Sinne einer Freisprechanlage. Diese Formen sind meist als Monokopfhörer gehalten.

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kabelloses Headset zum Telefonieren | © vgstudio – Fotolia.com

Auch in Büros kommen Bluetooth Headsets im Monoformat häufig zum Einsatz, denn so bekommt der Träger stets noch etwas von seiner Umwelt mit. Allerdings finden viele Bluetooth Modelle auch bei Net-, Note- und Ultrabooks sowie dem guten alten PC Anschluss. An diese Gerätegruppe richten sich auch WLAN Headsets. Anders als beim Handy kann beim PC schließlich schnell ein Dongle installiert oder aber ein Netzwerk erschlossen werden, sodass zum Beispiel trotz bestehender Internetverbindung via WLAN eine weitere Übertragung genutzt werden kann.

Der große Vorteil bei der Erschließung eines solchen Netzwerks: Dank des Mikrofons lassen sich Sprachbefehlfunktionen nutzen und auch das mühselige Tippen in Chats wird überflüssig. Vor allem für Spieler eignen sich solche schnurlosen Headsets demzufolge besonders gut, denn so können zum Beispiel Multiplayer-Games wesentlich besser koordiniert und kommentiert werden. Sowohl WLAN als auch Bluetooth ist übrigens auch für den Verbindungsaufbau mit einer (modernen) Spielekonsole geschaffen, wobei letztere Technik auch recht häufig für die Kopplung mit anderen Soundsystemen, etwa Radios oder Soundbars, genutzt wird. Womit eine weitere Gruppe an kabellosen Headsets angesprochen wäre: die Funk Headsets. Aufgrund der Notwendigkeit, eine Sendestation und das eine oder andere zusätzliche Kabel anbringen zu müssen, wird ein Headset samt klassischer Funkfrequenzverbindung nahezu ausschließlich als stationäre Erweiterung genutzt. Der musikalische Aspekt nimmt bei dieser Verbindung also einen besonders großen Raum ein, denn im Grunde genommen lässt sich jede Hi-Fi-Anlage mit einem solchen Headset verknüpfen. Häufig ist auch der Anschluss an einem Fernseher möglich, wobei in diesem Fall darauf geachtet werden sollte, dass der Fernseher die Belegung der Ausgangsports berücksichtigt. Ansonsten droht der Sound aus dem kabellosen Headset parallel mit der Wiedergabe aus den integrierten Boxen des Fernsehers zu strömen.

Zu guter Letzt noch ein Blick auf die Telefonoption beziehungsweise auf die zwei verbleibenden Übertragungswege: Mit einem DECT Headset wird auch das Quasseln im Eigenheim oder eben im Büro eine gute Stufe angehoben, sofern eine moderne Telefonstation vorhanden ist. Allerdings auch nur dann, denn wer ein DECT Headset samt Handy nutzen möchte, wird enttäuscht, da mobile Telefone diese Technik in der Regel nicht aufweisen. Hier bieten NFC Headsets Abhilfe: Nahezu jedes neue Modell der hiesigen Mobiltelefonbewegung weist auch einen NFC Chip aus. Und da diese Technik nur für Verbindungen mit wenigen Zentimetern Distanz gedacht ist, bieten sich solche wireless Headsets durchaus für den Handybetrieb an – schließlich wird das Gerät ohnehin recht nahe am Körper getragen.


Weitere allgemeine Vergleichskriterien von kabellosen Headsets

Neben Aspekten wie der Verbindungstechnik und der Endgerätenutzung mischen selbstverständlich noch viele weitere Vergleichskriterien im Spiel „Gutes Headset – Schlechtes Headset“ mit. Unsere Headset-Tests-Recherchen begutachten diese ganz ausführlich, denn die weiteren Kriterien haben mindestens genauso viele Auswirkungen auf die Qualität und den Nutzen eines wireless Headsets.


Das Außenleben

Anders als bei der menschlichen Vorzeige-Partnersuche sollte bei der Auswahl eines schnurlosen Headsets unbedingt auf das Aussehen geachtet werden: Gefällt das Modell auf optischer Ebene überhaupt nicht, so macht auch dessen Kauf nur wenig Sinn, da ein wireless Headset eben nicht nur „unsichtbar“ auf dem Kopf des Trägers ruht, sondern ab und dann durchaus angesehen wird. An diesem Punkt können Erfahrungsberichte jedoch nur bedingt Aufschlüsse liefern, denn Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich, sodass Aspekte wie Design und Farbgestaltung beispielsweise ganz subjektiv zu werten sind.

Dies gilt jedoch nicht für die zweite mögliche Erkenntnis, die die Untersuchung des Außenlebens liefern kann, denn ganz gleich, ob In-, On- oder Over-Ear-Kopfhörer und ganz gleich, ob nur ein Lauscher oder aber beide belegt werden: Der Tragekomfort fällt bei den Modellen mitunter sehr unterschiedlich aus. Insbesondere zwischen solchen, die Zusätze wie Lederpolsterungen und justierbare Kopfbügel aufweisen und solchen, die lediglich in einer einzigen Sitzposition zu gebrauchen sind, kann sich eine große Differenz erkennen beziehungsweise erfühlen lassen. Und dennoch: Kein Kopf ist gleich und Aspekte wie die Größe der Ohren machen ein kurzes Antesten beziehungsweise Aufsetzen sehr empfehlenswert. So können Brillenträger auch die Verträglichkeit mit ihrer Sehhilfe überprüfen.

Zu guter Letzt empfiehlt sich ein Blick auf das Außenleben auch in rein qualitativer Hinsicht: Sofern die zahlreichen Elemente stabil miteinander verbunden, hochwertige Materialen wie etwa Leichtmetall (Aluminium) genutzt und auch mögliche Ausgänge sauber gestaltet, sprich präzise gefräst und eventuell noch verchromt, sind, darf davon ausgegangen werden, dass sich das Modell auch über einen längeren Zeitraum hinweg als ein zuverlässiger Begleiter erweist.


Sound- und Sprachqualität

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Guter Headset-Sound | © stokkete – Fotolia.com

Einen weiteren äußerst wichtigen Vergleichspunkt stellen die qualitativen Feinheiten des Sounds dar. Dieser wird beim Kauf häufig außer Acht gelassen, sorgt nach ein paar Monaten allerdings mitunter für Unmut, wenn das Klangbild doch nicht den alltäglichen Anforderungen entspricht. Unsere Tests-Recherchen berücksichtigen die Qualität des übertragenen Sounds demzufolge ganz besonders genau: Bässe, Höhen- und Tiefzeichnungen, Aufteilung von Geräuschquellen und nicht zuletzt die Lautstärke fließen als ein Standardaspekt in die Berichte ein. Die Urteile sollen allerdings nur einen groben Vergleichsansatz bieten, denn auch hier kommt es auf den Nutzer, auf dessen Erwartungen und Gewohnheiten, an. Selbiges gilt für die Qualität des Mikrofons: Wie klar das Mikrofon die Gespräche aufnimmt, wie schnell diese gesendet, und ob diese eventuell noch „im Nachhinein“ durch eine Tontechnik bearbeitet werden, ist keineswegs ohne Bedeutung, unterliegt allerdings ebenfalls der persönlichen Auffassung. Sowohl auf die Qualität der Aufnahme als auch auf die der Wiedergabe hat zu guter Letzt die Verbindungsstärke beziehungsweise die Verbindungsstabilität Auswirkungen. Bricht bei einem NFC Headset etwa bereits grundsätzlich die Verbindung recht schnell ab, sobald sich die Gerätschaften auch nur wenige Meter voneinander entfernt befinden, sind kabellose Headsets samt DECT und WLAN Bindung für ihre, häufig sogar mehrere Mauern durchdringende, Übertragungstechnik bekannt – so darf auch problemlos das Zimmer gewechselt werden, ohne dass dabei die Wiedergabe ins Stocken gerät oder gar abbricht.


Kleine Highlights mit großer Wirkung

Zuzüglich der „allgemeinen Vergleichskriterien“ haben noch einige weitere (mögliche) Aspekte Auswirkungen auf die Attraktivität eines jeden wireless Headsets. So ist das Mikrofon beispielsweise häufig an beziehungsweise in einem kleinen Seitenarm angebracht und am Besten durch eine Polsterung umspannt. Die Aufnahmequalität kann durch solch einen Aufsatz nämlich erstaunlich gesteigert werden, wobei sich auch eine freie Ausrichtung auszahlt: Schwenkbare Mikrofone sind fest integrierten Typen in puncto Tragekomfort einen kleinen, aber feinen Schritt voraus, denn so kann auch die Sitzposition angepasst werden. Zudem sind manch Mikrofone gänzlich abzuschrauben, was auch die Reinigung vereinfacht. Durchaus nützlich, denn im Eifer des Gefechts landen recht schnell ein paar Tropfen Speichel auf dem Mikrofonkörper.

Apropos Gefechte: Ein jeder Headset Interessent, der die Erweiterung für spielerische Zwecke nutzen möchte, dürfte von einer zusätzlichen Spielersoftware profitieren. Die Reihe der sogenannten Gaming Headsets ist für diesen Zusatz bekannt: Tonprofile, Schnellwahltasten und Equalizer erlauben eine ganz individuelle Headset Nutzung. Bedienungstechnisch gesehen können noch Elemente wie eine Beleuchtung für Pluspunkte sorgen, denn so wird auch die Handhabung in absoluter Dunkelheit vereinfacht. Doch ganz gleich, ob mit oder ohne Beleuchtung: Die Anzahl, die Erreichbarkeit und nicht zu vergessen der Umfang möglicher Extratasten sollte ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Aspekt macht sich zwar „nur“ bei den On- und Over-Ear-Modellen bemerkbar, gilt bei diesen Formen jedoch als umso entscheidender.

Interessante Nebenaspekte können Elemente wie besondere Stromspartechniken darstellen, wobei selbstverständlich auch ganz allgemein auf die Leistung beziehungsweise auf die Kapazität des Akkus zu achten ist. Dies gilt nicht nur für Personen, die ihr schnurloses Headset auf mobilem Wege nutzen wollen: Ein leerer Akku kann auch im heimischen Gebrauch lästig werden, denn das Aufladen benötigt mitunter recht viel Zeit: Sind Gebrauchszeiten von 20 Stunden garantiert, können gut 3 Stunden fürs Auftanken der Kraftzellen eingerechnet werden. Nützlich kann in dieser Beziehung auch ein Batteriefach sein, doch auf Dauer gestaltet sich der Einsatz eines Akkus sowohl kosten- als auch umweltschonender. Übrigens: Mit neuer Energie werden Akkumodelle per USB-Kabel versorgt. Einige wenige wireless Headsets wie etwa solche, die über die klassische Funkfrequenz auf Sendung gehen, sind zwar teilweise mit Aufladestationen, welche wiederum ans Stromnetz angeschlossen werden, ausgestattet, doch im Großen und Ganzen überwiegt die Akku-Lade-Technik via USB. Neben der kabellosen Verbindung sind zumindest Modelle, die nicht als In-Ear-Hörer gehalten sind, auch häufig über den klassischen Klinkenausgang im 3,5-Millimeter-Faktor oder über den guten alten AUX-Eingang zu verbinden. Dies kann sich bei Übertragungsschwierigkeiten aufgrund von Störsignalen als recht nützlich erweisen. Um ihren Modellen eine ganz besondere Soundqualität zuzusprechen, spendieren einige Hersteller ihren Headsets noch Extrafunktionen wie Turbo Sub Bass, Anti Echo und Noise Cancelling. Wirklich nützlich erweisen sich in der Regel allerdings nur die zuletzt genannten, denn über Noise Cancelling werden mögliche Umgebungsgeräusche nicht nur passiv, sondern auch aktiv gemindert. Bei dieser Technik analysiert das Mikrofon nämlich durchgehend die Atmosphäre des Trägers und kann bis zu 16.000 Mal in der Sekunde die Wiedergabe optimieren, indem ein klangliches Gegenbild erstellt wird. Auch Anti Echo erweist sich recht nützlich, vor allem für wireless Headset, die zwecks (Tele-)Kommunikation genutzt werden: Durch die räumliche Distanz zwischen Lautsprecher und Trommelfell entstehen schnell Rückkopplungen – Anti Echo sorgt dafür, dass diese möglichst gering ausfallen, wenn nicht sogar gänzlich getilgt werden. Mit Turbo Sub Bass ist jedoch nur selten etwas anzufangen, denn die kurzfristige Umstellung auf besonders füllende Bässe in unteren Tonbereichen macht sich in den meisten Fällen schlichtweg nicht bemerkbar. Lust but not least können noch Besonderheiten wie eine Staub- und Wasserresistenz oder faltbare Ohrbügel sowie Ohrhörer Vorteile bieten. Schließlich lassen sich die wireless Headsets somit auch problemlos transportieren. Doch Vorsicht: Zwischen „wasserfest“ und „wassergeschützt“ besteht ein großer Unterschied, denn Headsets, die letztere Bezeichnung tragen, sind häufig nur gegenüber ein paar Tropfen natürlicher Nässe immun! Hier hilft die Liste der offiziellen IP-Zertifizierungen aus.


Hersteller von wireless Headsets

Ähnlich wie bei Smartphones und Fernseher haben sich auch in der Welt der wireless Headsets so einige Hersteller an die Produktion der technischen Gerätschaften herangetraut. Allgemein betrachtet sind diese in zwei Lager aufzuteilen: Auf der einen Seite stehen solche, die sich bereits seit Jahrzehnten mit akustischen Elementen beschäftigen, und auf der anderen solche, die sich erst seit Kurzem dem Headset Geschäft zugewendet haben.


Die alten Hasen

Zu den ganz großen Fischen im Becken der kabellosen Headset Hersteller zählen unverkennbar Logitech, Siemens, Philips, Sennheiser und Sony.

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Diese Top 5 bietet im Grunde genommen für jeden Geschmack eine passende Lösung, wobei die Palette der Stereo Headsets die der Mono Headsets weit übersteigt.

Im Vordergrund stehen jedoch wireless Headsets samt WLAN, Funk und Bluetooth: Kopfhörer samt Mikrofon und DECT Bindung finden sich lediglich im Angebot von Siemens in größerer Anzahl, in dem dann auch das hauseigene DECT-Telefonanlagen-Arsenal vertreten ist, wieder.

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Modelle samt Bluetooth und WLAN bestimmen somit das Bild der wireless Headsets, was auch nicht weiter verwundern mag: Sony etwa hat einige seiner Kopfhörer explizit auf seine Erfolgsspielekonsole alias Playstation ausgerichtet und in der Z-Serie sind etliche kabelgebundene Headsets, also Wired Headsets, zu entdecken.

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Spielerisch gibt sich auch Logitech, denn das schweizerische Unternehmen feilt seit nunmehr gut 35 Jahre an seinen akustischen Begleitern: Angefangen vom preiswerten Einsteiger Headset aus der Reihe der PC- oder H-Serie bis hin zum umfangreichen Gaming Headset wie etwa den sehr erfolgreichen G-Modellen, hat der Konzern eine kleine, aber feine Sparte interessanter wireless Headsets im Angebot.

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Abschließend tummeln sich mit Sennheiser und Philips noch zwei weitere Urgesteine auf dem Markt für den kabellosen Kopfhörerspaß. Philips beispielsweise wird für seine SHM- und SHB-Modelle auf breiter Ebene geschätzt, wohingegen Sennheiser bereits namentlich auf eine höhere Stufe abzielt: Der Momentum Wireless und der Urbanite XL Wireless etwa bringen neben ungewöhnlichen Bezeichnungen auch einen besonderen Sound- und Preisfaktor mit sich.


Grünschnäbel mit Potenzial

Zugegeben, auf Produzenten wie Beats Electronics (Beats by Dr. Dre) trifft die Bezeichnung Grünschnabel nur bedingt zu, doch mit der Gründung im Jahre 2006 beispielsweise weist besagtes Unternehmen eine durchaus kürzere Produktionsgeschichte als zum Beispiel Sennheiser auf. Dabei zielt der Global Player auf ein ähnliches Publikum wie der deutsche Audioprofi, denn die kleinen Lauscher kosten in der Regel gleich mehrere Hundert Euro, sind für deren schickes, farbenfrohes Design und hohe Qualität jedoch weltweit bekannt.

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Dies gilt auch für Produzenten wie Sharkoon und Razer. Beide Hersteller haben sich erst vor Kurzem an die Reihe der Headsets samt kabelloser Verbindungstechnik herangewagt, konnten sich mit einem Konzept, welches auf eine besonders nahe Kundenbindung setzt und Wünsche berücksichtigt, insbesondere unter Nutzern von Gaming Headsets eine große Anhängerschaft aufbauen.

Sharkoon Shark Zone H30 Gaming Headset
  • Professionelles Gaming Stereo-Headset in geschlossener Bauweise mit passiver Dämpfung der Umgebungsgeräusche
  • Solide Ohrmuschel-Aufhängung aus Metall
  • Höhenverstellung über Schraubsystem
  • Abnehmbares flexibles Mikrofon
  • 4Pin TRRS Anschluß. Für einen normalen 3Pin-PC Anschluß muss das 2X3 Pin Adapterkabel angeschlossen werden.

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Zu guter Letzt sei noch Jabra erwähnt. Vielen Nicht-Audioexperten mag dieser Produzent ein unbeschriebenes Blatt sein, doch mit seinen Modellen aus den Reihen Clipper und Active sind äußerst mobile, preiswerte und auch noch hochwertige wireless Headsets geschaffen.

Razer BlackShark 2.0 Gaming Headset
  • Anschlüsse und Schnittstellen ÜbertragungstechnikVerkabelt3,5-mm-AnschlussJaKabellänge1,3 m Mikrofon Mikrofon-Frequenz50 - 16000 HzMikrofon-Empfindlichkeit-37 dB Kopfhörer Position KopfhörerlautsprecherOhraufliegendKopfhörerfrequenz20 - 20000 HzImpedanz29 OhmKopfhörer Empfindlichkeit105 dBMagnettypNeodymTreibereinheit4 cm Design Headset-TypBinauralTragestilKopfbandProduktfarbeSchwarz Leistung ZweckPC/Gaming

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Fazit zu wireless Headsets

Wer nach einem kabellosem Headset sucht, muss sich einer ganzen Palette an Besonderheiten und grundsätzlichen Eigenschaften bewusst sein – und diesen einen individuellen Stellenwert zukommen lassen. Das perfekte wireless Headset gibt es nämlich nicht und so gilt es häufig, Abstriche zu machen. Steht bei Ihnen zum Beispiel der Mobilitätsaspekt im Vordergrund, so lohnt sich der Griff zu einem In-Ear-Modell. Ist dieses dann auch nur mit einer Kopfhörerseite versehen (Mono Headset) darf zwar sehr mobil und sehr unabhängig Musik genossen beziehungsweise gesprochen werden, doch die Soundwerte solcher Modelle reichen schlichtweg nicht an die von Headsets mit dezidierten Ohrpolstern heran. Mit On- und Over-Ear-Modellen halten Sie grundsätzlich einen ausgeprägteren Soundspaß in den Händen, wobei es natürlich auch hier große Unterschiede gibt. Doch bereits im Mittelklassesegment lassen sich sehr gute und auch noch umfangreiche drahtlose Headsets entdecken! Mit zusätzlichen Bedienungsflächen, wasserfesten Verkleidungen und nicht zuletzt einer Feinjustierung per Software (Stichwort Gaming Headsets), sind zudem zahlreiche Zusätze zu haben und zu nutzen. Dennoch: Im Vordergrund sollte neben Sound- und Sprachqualität die Verbindung stehen. Zwischen Bluetooth, DECT, WLAN, Funk und NFC herrschen schließlich große Unterschiede, und selbst sofern die passende Verbindung gefunden ist, gilt es, auf deren Kompatibilität zu achten: Wiedergabeplattformen mit Bluetooth Chips älterer Generationen kommen mit den neueren Chips aktueller wireless Headsets häufig nicht zurecht und wer zu WLAN greift, sollte darauf achten, dass der Dongle mit dem Betriebssystem harmoniert.

Apropos Wiedergabeplattform: Ganz allgemein sollten Sie sich natürlich über das Gerät, welches die Signale empfängt beziehungsweise versendet, sowie dessen Verbindungsanforderungen bewusst sein. Und ausgehend von der Verbindung sollten Aspekte wie die Reichweite und Stärke der Verbindungstechnik Beachtung finden. Zu guter Letzt macht sich immer ein Blick auf das Außenleben ausgezahlt, denn nicht nur das Aussehen, sondern auch die Verarbeitung gibt Aufschlüsse darüber, ob das Headset gute Chancen auf einen dauerhaften Einsatz hat. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Glück bei der Suche nach Ihrem kabellosem Headset und geben Ihnen in unseren anknüpfenden Produktbeschreibungen selbstverständlich weitere Hilfestellungen.


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